
In Wilchenreuth luden katholische und evangelische Christinnen und Christen erneut zum ökumenischen Kreuzweg ein. Die Andacht fand heuer in der katholischen St. Ulrich Kirche statt. Sie steht traditionell im Zeichen des Nachdenkens über das Leiden und die Hoffnung der Menschen weltweit, insbesondere im Kontext sozialer Gerechtigkeit und Solidarität. In den einzelnen Stationen des Kreuzweges werden den biblischen Impulsen konkrete Lebensgeschichten aus verschiedenen Ländern gegenübergestellt.
Lektorinnen und Lektoren beider Konfessionen übernahmen die verschiedenen Stationen, Martina Schlemmer-Baade und Bernhard Schmauß die einfühlsame musikalische Gestaltung.
Ein zentrales Anliegen der Andacht ist es, zum Handeln und zur Mitverantwortung zu motivieren. Die Texte regen dazu an, sich mit den Ursachen von Ungerechtigkeit auseinanderzusetzen und praktische Wege für ein solidarisches Miteinander zu suchen. Die großzügigen Spenden von diesmal insgesamt 500 Euro gehen heuer an ein Kinderheim in der kongolesischen Stadt Lubumbashi.
Seit seiner Gründung im Jahr 2022 verfolgt der Förderverein „Kinderheim Bana e.V.“ das Ziel, Waisenkindern, die ohne Hilfe auf der Straße landen würden, ein stabiles Zuhause, Schulbildung und einen guten Start in die Zukunft zu bieten.
Pfarrvikar Dr. Kishimbe berichtete am Ende der Andacht eindrucksvoll von seinem dortigen Engagement und zeigte auf, wie wichtig diese Unterstützung ist. Die Spenden kommen dem Heim vollständig zugute und werden direkt für die Versorgung und Betreuung der Kinder eingesetzt. Im vergangenen Jahr lag der Hauptaugenmerk auf dem Rohbau eines neuen Kinderheims im Vorort von Lubumbashi, der Hauptstadt der Provinz Oberkatanga.
Im Namen des Fördervereins dankten Pfarrvikar Dr. Kishimbe sowie Sibylle und Harald Polzin allen Spendern. Das Geld wurde durch Ingrid Bodensteiner, Renate Hör und Linda Schmauß vom ökumenischen Team Wilchenreuth übergeben. Wer ebenfalls spenden möchte, kann dies tun unter
„Förderverein Kinderheim Bana e.V., DE 86 7706 9764 0000 0417 00“.
