
Das Ulrichsfest in Wilchenreuth stand in diesem Jahr im Zeichen der Aufnahme der neuen Ministrantin Helene Lindner und der Verabschiedung des langjährigen Ministranten Sebastian Kindl.
Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe zelebrierte den festlichen Gottesdienst in der liebevoll geschmückten Ulrichskirche. Aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft und auch aus der evangelischen Schwestergemeinde nahmen zahlreiche Gläubige teil. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Kirchenchor Wilchenreuth unter der Leitung von Bernhard Schmauß; als Solistin wirkte Martina Schlemmer-Baade mit, den Orgeldienst übernahm Stefan Gold.

In seiner Predigt erinnerte der Pfarrvikar daran, dass der heilige Ulrich in unsicheren Zeiten Verantwortung übernahm, den Menschen Halt gab und den Glauben nicht nur verkündete, sondern lebte. Zugleich verband er dieses Vorbild auch mit dem Dienst der Ministrantinnen und Ministranten.

Nach der Predigt wurde Helene als neue Ministrantin feierlich in den Dienst am Altar aufgenommen und versprach, den Dienst zur Ehre Gottes und zur Freude der Gemeinde sorgfältig zu verrichten. Zugleich wurde Sebastian verabschiedet, der neun Jahre lang zuverlässig ministriert hatte. Vor dem Segen würdigte Oberministrantin Agnes Schmauß seinen langjährigen Einsatz: Sie dankte ihm für seine Verlässlichkeit, seine treuen Dienste und auch für seine lockere und herzliche Art, mit der er gemeinsame Feste und Begegnungen über die Jahre hinweg bereichert hatte.

Die Fürbitten, die von den Ministrantinnen und Ministranten vorgetragen wurden, griffen diese Gedanken auf: Sie baten um Freude und gute Begleitung für die neue Ministrantin, um Treue und Gemeinschaft für alle Ministrierenden sowie um Gottes Segen für alle, die über Jahre hinweg am Altar gedient haben. Ebenso wurde für die Gemeinde, für Kinder und Jugendliche auf der Suche nach ihrem Platz in der Kirche, für Verantwortliche in Kirche, Gesellschaft und Familie sowie für die Verstorbenen gebetet.

Nachdem während des Gottesdienstes ein starker Regenguss kurzzeitig Sorge bereitete, hielt das Wetter nach der Messe, so dass die Feier im Pfarrheim und Pfarrgarten fortgesetzt werden konnte. Zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgten dort für das leibliche Wohl, und es blieb Zeit für viele gute Gespräche und herzliche Begegnungen. Ein großer Dank der Verantwortlichen der Expositur gilt allen, die mit ihrem Engagement zum Gelingen des diesjährigen Ulrichsfestes beigetragen haben.




