
Der Heilige Felix aus Cantalice ist auch nach über 450 Jahren in der Oberpfalz nicht vergessen. Das zeigte eindrucksvoll das Felixfest, das heuer unter dem Jubiläum 280 Jahre Felixkirche stand.
Der Samstag gehört traditionell der Stadtpfarrei St. Georg. Den Dankgottesdienst feierte Stadtpfarrer Thomas Kopp mit Guardian Pater Stanislaus und Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe.
In der Predigt schlug Pfarrer Kopp einen Bogen vom Jubiläum der Klosterkirche zu den beiden Heiligen Felix und Franziskus. Vor allem auf Letzteren legte er angesichts seines 800. Todestages den Fokus. Franziskus habe durch seine Berufung, die Kirche von innen heraus durch Glauben, durch Liebe und durch ein Leben nach dem Evangelium zu erneuern, eine Bewegung in Gang gesetzt, die seitdem nicht mehr aufhöre und alle zum tiefen Nachdenken einlade. Nach den Worten des Chefs der Pfarreiengemeinschaft Neustadt-Altenstadt sei in der Taufe jedem von uns diese besondere Berufung eingesenkt und mit der Firmung bestärkt worden, Jesus mit der Kraft des Heiligen Geistes in seiner Umgebung sichtbar zu machen und dem Evangelium in der Treue zu ihm sein Gesicht zu verleihen.
Anschließend bewegte sich eine feierliche Lichterprozession mit dem Allerheiligsten, der Fahne des Dritten Ordens, der Figur des Kirchenpatrons, zahlreichen Kommunionkindern und der Stadtkapelle unter Leitung von Karl Wildenauer durch die von vielen Kerzen erleuchtete Felixalle zur geschmückten Bildkapelle. Hier spendete Pfarrer Kopp den Gläubigen vor der wunderbaren Kulisse des Felixwaldes den eucharistischen Segen, bevor es zurück zur Klosterkirche ging.

